Tekiah – Open-Access Journal

Tekiah – Zeitschrift für jüdische Musikstudien

Tekiah – Zeitschrift für Jüdische Musikstudien wird vom Europäischen Zentrum für Jüdische Musik der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover herausgegeben und erscheint als Open-Access Online-Journal auf Musiconn.Publish. Die Zeitschrift veröffentlicht aktuelle Fallstudien zu jüdischer Musik in ihrer gesamten Breite: von synagogaler Musik bis hin zu säkularen/populären Musiken in verschiedenen kulturellen Kontexten und Epochen. Die Reihe legt einen besonderen Fokus auf die Rolle und den Gebrauch von Musik im sozialen, religiösen und kulturellen Leben von Juden und Jüdinnen weltweit. Wir veröffentlichen sowohl wissenschaftliche Artikel (mit einer Länge von max. 11.000 Wörtern) als auch Kurzbeiträge (z. B. Konferenzberichte, Rezensionen etc.). Tekiah bietet auch jungen Akademiker_innen die Gelegenheit, Beiträge zu publizieren.

Call for Contributions 2018

Das Hauptziel von Tekiah ist es, qualitativ hochwertige wissenschaftliche Artikel, Rezensionen (Bücher, Aufnahmen, Performances), Analysen und Kommentare (Partituren) im Bereich der Jüdischen Musikwissenschaft zu veröffentlichen.

Für unsere erste Ausgabe wünschen wir uns eine breite Vielfalt von Einreichungen, die sich mit dem Thema 70 Jahre Israel beschäftigen. Im Hinblick auf den 70. Geburtstag des Staates Israel lag der Schwerpunkt sowohl in den Medien als auch in der akademischen Wissenschaft typischerweise auf der internationalen Politik. Wenig Beachtung fanden bislang hingegen Musiker, Komponisten und Musikpädagogen. Dabei hat Israel ein blühendes musikalisches Kulturleben, zu dem viele Einzelne, Gruppen und Organisationen sowohl auf staatlicher, internationaler als auch lokaler Ebene beitragen. Das Spektrum derer, die daran beteiligt sind, ist extrem vielfältig, und obwohl Israel ein politisch angespannter und umkämpfter Raum ist, ist er dennoch ein dynamisches Zentrum für die verschiedenen musikalischen Praktiken seiner Bewohner. Auch die lange jüdische Verbindung mit Israel, das wahlweise als ein Ort, als eine Gemeinschaft von Menschen oder als ein spirituelles Zentrum begriffen werden kann, hat immer wieder den Bereich musikalischer Komposition und Praxis stimuliert und beeinflusst, indem diese Zusammenhänge im Bewusstsein und der Fantasie der Musikschaffenden ihre Wirkung entfalten. Realität, Imagination und andere Formen der Interaktion haben beständig Einfluss auf das Musikleben, in positiver, negativer, harmonischer und auch kontroverser Weise.

Auch wenn unsere Hauptdisziplinen Musikethnologie und Musikwissenschaft sind, begrüßen wir dennoch Beiträge aus anderen Bereichen, wie den Jüdischen Studien, den Kulturwissenschaften, der Anthropologie usw. Wir freuen uns insbesondere über Beiträge zu folgenden Themen:

  • Musik und nationale Identität mit 70: Noch ein gültiges Paradigma?
  • Musik und „Imagined Homelands“ („Wunschheimat“)
  • Musik in Israel: Nichtjüdische Minderheiten
  • Palästinensische Musik
  • Israelische Musik und internationale Netzwerke
  • Israel, Musik und jüdische Imagination
  • Jüdische Liturgische Musik

Wir freuen uns von Ihnen zu hören! Bitte senden Sie eine E-Mail bis 30. September 2018 an Dr. Jean Goldenbaum bzw. reichen Sie Ihren Artikel in deutscher oder englischer Sprache unter https://journals.qucosa.de/ejournals/zjm/ ein und wir werden uns in Kürze bei Ihnen melden!

 

Kontakt

Europäisches Zentrum für Jüdische Musik
Villa Seligmann
Hohenzollernstraße 39
30161 Hannover
T. +49-(0)511-3100-7121
F. +49-(0)511-3100-7127
E-mail: EZJM

Zuletzt bearbeitet: 20.09.2018

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