Termine

Begegnungen mit jüdischer Musikgeschichte

Für Gruppen bieten wir nach Terminabsprache die folgenden Themen an:

Die religiöse Musik des Judentums
Die jüdische Musik steht in engem Zusammenhang mit dem jüdischen religiösen Leben, über Zeiten und Orte hinweg. Hörbeispiele und Dokumente aus den Sammlungen des Europäischen Zentrums für Jüdische Musik vermitteln Einblicke in die Geschichte und in die Kontexte jüdisch-liturgischer Musik.

Die Bibliothek im Europäischen Zentrum für Jüdische Musik
Was ist in der Bibliothek des EZJM zu finden, was wurde und was wird gesammelt? Wissenschaftliche Literatur, Text- und Tondokumente laden zu Entdeckungen ein. Eine besonders lebendige Begegnung mit jüdischer Musikgeschichte ermöglichen die Raritäten aus den Beständen.

Edith Gerson-Kiwi - Spuren eines Lebens
Edith Gerson-Kiwi zählt zu den Mitbegründerinnen und -begründern der Musikwissenschaft und Musikethnologie in Israel. Geboren 1908 in Berlin, erhielt sie in Deutschland eine Ausbildung als Pianistin und als Musikwissenschaftlerin. Zwischen 1933 und 1935 lebte sie in Italien, bevor sie nach Palästina emigrierte. Nach ihrem Tod 1992 kam ihre private Forschungsbibliothek mit einem Teil ihres Nachlasses in das Europäische Zentrum für Jüdische Musik. Der Nachlass wird derzeit im EZJM erschlossen: Er enthält Dokumente aus der Jugend- und Studienzeit, Notizen und Unterlagen zu Forschung und Lehre, zu Veröffentlichungen, Kongressen, Veranstaltungen und Projekten sowie Korrespondenz und Zeitungsberichte – und gewährt damit nicht nur Einblicke in das Leben und Werk Edith Gerson-Kiwis, sondern auch in das politische, gesellschaftliche und kulturelle Umfeld, in dem sie wirkte.

Einzelbesucherinnen und -besucher können jederzeit einen Termin für eine Bibliotheksführung vereinbaren; bitte sprechen Sie uns an!

 

 

Ansprechpartnerin

Dr. Susanne Borchers
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
T. +49-(0)511-844887-102
E-mail: Dr. Susanne Borchers

Die vor gut 100 Jahren errichtete Villa Seligmann, eines der wenigen hannoverschen Zeugnisse des jüdischen Bürgertums vor der Schoa, wurde am 17. Januar 2012 als Haus für die jüdische Musik eröffnet.

In der ehemaligen „Dienstbotenetage“ im zweiten Stock der Villa Seligmann hat das Europäische Zentrum für Jüdische Musik (EZJM), Institut der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, seinen Sitz: Wo früher die Wäsche gewaschen, getrocknet und gebügelt wurde, widmet sich heute das Team des EZJM der Bewahrung, Erforschung und Vermittlung jüdischer Musik.

Unter wechselnden Überschriften lädt das EZJM zu „Begegnungen mit jüdischer Musikgeschichte“ in die Bibliotheksräume ein.

Zuletzt bearbeitet: 11.03.2016

Zum Seitenanfang