Vortrag zu Salomon Sulzer

Salomon Sulzer (1804–1890):
Jüdischer Kantor und Reformer

Vortrag von Liza Lengert
im Rahmen einer Projektarbeit

Montag, 11. Februar 2019, 18 Uhr
HMTMH, Neues Haus 1, 30175 Hannover
Hörsaal 202

Eintritt frei

Viele Legenden umranken Salomon Sulzer. Schon aus seiner Kindheit wird von Wundern berichtet, die ihn zu einer religiösen Karriere bewogen.

Mit 13 Jahren bereits zum Kantor einer jüdischen Gemeinde ernannt, bildete er sich in mehreren Ländern fort.

In Wien strömten sowohl Juden als auch Nichtjuden in die Synagoge, um seine berühmte Stimme im Gottesdienst zu hören. Zu seinen Bewunderern zählten Liszt, Schubert und Hanslick.

Als Reformer war Sulzer Befürworter von Neuerungen in der Synagoge wie der Einführung von Chor und Orgel. Stets um Einheit der Gemeinde bemüht, musste er jedoch manche Kompromisse eingehen. Sein Wirken wird von ihm und Zeitgenossen als Erhöhung des jüdischen Gottesdienstes beschrieben. Die wichtigsten Leitideen waren Würde, Ordnung, und Disziplin. Dies schlägt sich in seinen Kompositionen nieder, die der Veredelung des Gottesdienstes dienen sollten.

Für seine Zeit waren die Gesänge aus Schir Zion prägend. Doch welche Bedeutung haben seine Werke heute?

Liza Lengert ist Studentin des Europäischen Zentrums für Jüdische Musik.

 

Kontakt

Europäisches Zentrum für Jüdische Musik
Villa Seligmann
Hohenzollernstraße 39
30161 Hannover
T. +49-(0)511-3100-7121
F. +49-(0)511-3100-7127

Kontakt: EZJM

Zuletzt bearbeitet: 08.01.2019

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